© Dalmatiner von der hohen Würde 2002 - 2025
Mocha ist ein ganz liebenswerter und vor allem ruhiger Vertreter seiner Rasse.
Er ist sehr gelehrig, neugierig, lauffreudig, leinenfreudig, hat keinen Jagdtrieb
und versteht sich mit Katzen, Kleintieren und Kindern.
Er hat ein wohlproportioniertes Äußeres und einige sehr schöne Welpen
gezeugt. Nichts destotrotz habe ich mich dazu entschieden, ihn weit vor seinem
regulären Zuchtende, kastrieren zu lassen .
Die einseitige und beids. Taubheit war mir in seinen Würfen zu hoch und einen
Epileptiker hatte er auch gezeugt. So toll seine Optik und sein Wesen auch sind:
das war es mir nicht wert.
Als Kastrat ist Mocha auch wesentlich entspannter und rennt nicht mehr jedem
Rock hinterher. Auch, wenn er dabei nicht aufdringlich war, war er nur schwer
davon abzuhalten anderen Hunden “guten Tag” zu sagen. Das änderte sich recht
zügig nachdem die Hormone auf ein Minimum sanken und er wurde zu einem
richtig entspannten Hund.
Mittlerweile ist er 12 1/2 Jahre und an sich noch fit. Wäre da nicht das kleine
Übel, dass sich im letzten Jahr entwickelt hat. Mocha leidet unter einer
Porzellangallenblase, ausgelöst durch eine chronische Cholezystitis.
Behandelbar ist eine Porzellangallenblase nicht. Man könnte die Gallenblase
entfernen, was an dieser Stelle obligat ist, jedoch ist Mocha kein junger Spund
mehr und würde wahrscheinliche, postoperative Komplikationen, die nach solch
einem Eingriff recht häufig vorkommen, nicht überleben.